Gossau Gospelchoir

Jazz um 5 vor 8te“, am 15. Dez. 2017 um 19.55 Uhr, im LE SUD Konstanz, Hussenstraße 28

Der Gossau Gospelchoir gehört seit fast dreissig Jahren zum festen Bestandteil der Schweizer Gospelszene. Hervorgegangen aus einem Musicalprojekt entwickelte sich der Chor unter der Leitung von Urs Leuenberger schnell zu einem der besten Gospelchöre im deutschsprachigen Raum.

Gossau Gospelchoir

Konzerte und Tourneen führten den Chor in die ganze Schweiz, nach Deutschland, Italien, England und sogar bis nach Dubai mit Auftritten im dortigen Fernsehen. Immer wieder arbeitet er mit dem in St. Gallen lebenden afroamerikanischen Jazz- und Gospelsänger Malcolm Green und der amerikanischen Gospelpianolegende Freddy Washington sen. zusammen.

Mehrere veröffentlichte CD’s zeugen von der beeindruckenden Klasse des Chores. Anlässlich des 25 jährigen Jubiläuns 2014 tourte der Chor in einem „Gospel & Big Band“-Projekt mit der professionellen Thomas-Biasotto-Big Band. Für diese Tournee entstand die letzte CD des Chores „American Gospel“,, die von keinem geringeren als Winnie Ley abgemischt wurde, der sonst bei den Produktionen von Marla Glen, Xavier Naidoo, den Söhnen Mannheims u. a. am Mischpult sitzt.

Stilistisch fühlt sich der Chor dem Contemporary Gospel verpflichtet, der eine grosse Bandbreite ans Stilen aufweist. Einflüsse aus Blues, Spiritual, Funk, Pop und Jazz prägen diese Musik, die doch ihre Wurzeln unverwechselbar im Glauben und der Musik der afroamerikanischen Kirchen hat. So umfasst auch das Repertoire auch weitgehend Stücke des „Black Gospel“ mit Ausflügen in Traditionals und Stücken aus der sehr lebendigen skandinavischen Gospelszene.

Überall wo der Gossau Gospelchoir reist er begeisterte Zuschauer mit. Klatschen, Schnipsen und mitsingen ist ausdrücklich erlaubt! Gospel ist Mitmachmusik! Edwin Hawkins, der Komponist des Welthits „O, happy day!“ hat einmal gesagt: „Gospelmusic is not a question of skin color. It’s a question of a spiritual soul“. Lassen sie überraschen, dass auch ein Schweizer Chor grooven, swingen & gospeln kann!

Bei „5vor8te“ tritt der Chor mit einer Auswahl seiner besten Sängerinnen & Sänger und einer dreiköpfigen Band auf.

Kemenche-Konzert

im Café Mondial Konstanz e.V.
am Sonntag, 17. Dezember 16-18 Uhr

Am 3. Advent haben wir ein Konzert der besonderen Art für euch im Café Mondial. Mehrzad Azamikia wird auf dem iranischen Streichinstrument Kemenche eine rasante Musik mit tiefem Verständnis der Alten Musik spielen.

Mehrzad

Begleitet wird er dabei vom Tablavirtuosen Florian Schiertz aus Konstanz, dem sudanesischen Musiker Mohamed Badawi (Ud, Gesang und Perkussion) und dem Kontrabassisten Viacheslav Grytsenko aus Kiew.

Mehrzad Azamikia wuchs in einer musikalischen Familie im Iran, in Isfahan, auf und stand mit 14 Jahren mit den besten Musikgruppen seiner Heimatstadt auf der Bühne. Er lernte in den Meisterklassen des iranischen Maestro Shervin Mohajer, gab gemeinsam mit ihm viele Konzerte und brachte mit dem Maestro Alben heraus.

Dieses Jahr war er auf seiner ersten Europatournee und trat deutschlandweit in 22 Städten mit Rüdiger Oppermann, Jatinder Thakur, Monja und Agus Wayhu Rhythm Explosion beim Festival der Weltmusik „Klangwelten“ auf.

Mitmusiker:
Mohamed Badawi – Oud, Percussion
Florian Schiertz – Indische Tabla
Viacheslav Grytsenko – K-Bass

Klaviertrio „Space Jump“ mit Fazil Say

Am 3.12. 2017 findet das zweite HighNoon Konzert im Studio der Südwestdeutschen Philharmonie statt (Konstanz, Fischmarkt 2).

Zu Hören sein werden das Klaviertrio „Space Jump“ von dem türkischen Konzertpianisten Fazil Say und mein neues Stück „Drei 11en“ für die gleiche Besetzung. Dazu kommen die Komposition „Kiss on Wood“ von dem Schotten James MacMillan für Violine und Klavier, ein Akkordeon Solostück von dem Amerikaner John Zorn und drei weitere Solostücke aus meinem Bleistift für Kleine Trommel, Vibraphon und Klavier.

Eröffnet wird das Konzert durch den obligatorischen Aperitif, diesmal für Violine, Cello, Klavier, Kleine Trommel, Becken und Akkordeon.

Fazil Say

Die ausführenden Musiker sind Christina Burchardt (Violine), Matthew Brooke (Cello), Kristín Kristjánsdóttir (Klavier), Ina Callejas (Akkordeon), Peer Kaliss (Kleine Trommel, Becken) und Ralf Kleinehanding (Vibraphon). Es wird bestimmt ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Konzert.

Veranstaltungen und Ausstellungen im Zeppelin Museum

13.10.2017 – 26.11.2017
ZF Kunststiftung zu Gast im ZeppLab des Zeppelin Museums
Payer Gabriel: Cosmic Imperative

Micha Payer und Martin Gabriel loten in ihrer Arbeit die Komplexität des Lebens aus – auf dem schmalen Grat zwischen Chaos und Ordnung.

11.11.2017 – 08.04.2018
Schöne neue Welten
Virtuelle Realitäten in der zeitgenössischen Kunst

Mit der Einführung von Virtual Reality findet eine Bildrevolution statt, die unsere Wahrnehmung von Bildern und unser Verhältnis zur Wirklichkeit von Grund auf ändert. Virtuelle Räume lassen illusionäre Welten entstehen, durch die man sich bewegen und die man unmittelbar erleben kann.

08.12.2017 – 08.04.2018
Max Ackermann: Der Motivsucher
130 Werke zum 130. Geburtstag

Anlässlich des 130. Geburtstags von Max Ackermann (1887-1975), der als einer der bedeutendsten Wegbereiter der abstrakten Malerei gilt, zeigt das Zeppelin Museum eine große Ausstellung.

18.05.2018 – 04.11.2018
Innovationen

Über einhundert Jahre Innovationsgeschichte der Betriebe des ehemaligen Zeppelin-Konzerns, seiner Vorgänger, Nebenlinien und Nachfolger sind Gegenstand der Ausstellung. Und sie stellt die Frage, wie sich der Innovationsstandort Friedrichshafen in der Zukunft entwickeln könnte.

Konstanzer Jazzherbst 2017

Das Jazzfestival am Bodensee findet von Mi. den 25.10. bis So. den 29.10.2017 statt.

Mi. 25.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3

SIMON NABATOV TRIO (USA/D/CH)

Simon Nabatov (p), Stefan Schönegg (db), Dominik Mahnig (dr)
Hörpobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=21&v=tQi4L00dun0

Daniel Erdmanns VELVET REVOLUTION (D, F, GB)

Daniel Erdmann (ts), Théo Ceccaldi (vl), Jim Hart (vib)
Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=6WftzjL6NvA

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Do. 26.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3

FISCHER & DEUL (D)

Jörg Fischer (dr), Ingo Deul (dr)#
Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=jIQQzc8Z13k

GHOST TOWN (CH)

Joana Aderi (voc, electr, keys), Urs Vögeli (g, lap steel), Claude Meier (b, synth),
Lukas Mantel (dr)
Hörprobe: http://www.ghosttownmusic.ch/?page=video

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Fr. 27.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

ENSO (D/USA/NL)

Stefan Schönegg (b), Leonhard Huhn (as, ss, bcl),
Nathan Bontrager (vc), Etienne Nillesen (prep. snare dr)
Hörprobe: https://youtu.be/bdBHKPeFWKY

PETER EVANS SEXTET (USA)

Peter Evans (tp), Ron Stabinsky (p, synth), Sam Pluta (live electr), Tom Blancarte (b), Levy Lorenzo (perc, live electr), Jim Black (dr)
Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?v=w8BVzucicus

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Sa. 28.10.2017

Musikschule, großer Saal, Benediktinerplatz 6

BERND KONRAD zum 70sten

Bernd Konrad erhielt als erster Deutscher Musiker eine Jazz-Professur – er leitete die
Jazz-Abteilung in Stuttgart.

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So. 29.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

Sascha Henkel OPTIONS / 8 ( D, CH, N)

Benjamin Weidekamp (reeds), Sebastian Strinning (reeds), Christoph Erb (reeds),
Silvio Cadotsch (tb), Marco von Orelli (tp), Dan Peter Sundland (b), Alex Huber (dr),
Sascha Henkel (comp, g)
Hörprobe: https://soundcloud.com/sascha-henkel/sets/options-8

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Eintrittspreise:
28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder pro Abend
12 € / Mitglieder frei am Sa. 28.10.2017 BERND KONRADS zum 70ten
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder
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Energiewende braucht Rückenwind!

Veranstaltung zur Energiewende in der Bodenseeregion
Sonntag, den 17. September, 16 Uhr, Festplatz Gerbewies, Donaueschingen, Friedrich-Ebert-Straße 31

Eine Woche vor der Bundestagswahl wollen wir gemeinsam für die Energiewende einstehen und zeigen, dass der Klimawandel eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist. Neben spannenden Vorträgen erwarten Sie Infostände der Initiatoren, Getränke und ein Grillstand.

energiewende

Als Redner erwarten Sie:

  • Dr. Joachim Nitsch – Anerkannter Energieexperte, energiewirtschaftlicher Berater dieser und der vergangenen Landesregierungen, Autor von Leitstudien des Bundes-umweltministeriums für den Ausbau der Erneuerbaren Energien
  • Dr. Gerhard Bronner – Vorsitzender des LNV (Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.)
  • Dr. Eva Stegen – Energiereferentin der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG
  • Bene Müller – Vorstand solarcomplex

Info-Flyer zum Download

Aussichtspunkte am Bodensee

Verpassen Sie diese Aussichtspunkte am Bodensee nicht.

Pfänder Bregenz
Bester Aussichtspunkt in der Bodensee-Region

Nur 6 Minuten dauert die Fahrt mit der Seilbahn von Bregenz auf den Pfänder – aber dieses Erlebnis vergisst man nicht so schnell. Oben angekommen auf 1064 Metern über dem Meer, genießt man einen einzigartigen Rundblick über den Bodensee und über 200 Alpengipfel in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Kinder bewundern vor allem die Geifvogel-Flugschau in der Adlerwarte. Außerdem kann man den Alpenwildpark erkunden, wandern oder einfach nur die tolle Aussicht auf der Terrasse des Berggasthauses genießen. >> www.pfaenderbahn.at

Gehrenbergturm Markdorf

Die Aussicht vom 30 m hohen Gehrenbergturm bietet wahrscheinlich den schönsten Panoramablick über den Bodensee und die Alpenkette. Parkplätze in der Nähe des Turmes sind vorhanden. Von Markdorf fahren Sie Richtung Deggenhausertal, etwa 1 km nach Markdorf sehen Sie den Turm auf der linken Seite. Um den Aussichtsturm gibt es mehrere attraktive Wanderwege.

GPS-Daten: 47.736111°, 9.403889°.

gehrenbergturm

gehrenbergturm

Aussichtspavillon Überlingen

Der Aussichtspunkt befindet sich im Oberen Stadtgarten. Parken Sie im Parkhaus West in der Bahnhofstraße und folgen der Beschilderung des Gartenkulturpfads. Der Pavillon bietet eine tolle Sicht über die Stadt und den Bodensee.

Rorschacherberg

Den Aussichtspunkt finden Sie, indem Sie Richtung Fürschwendi durch den Wald gehen und rechts zu einem Bauernhof abbiegen. Nach etwa 300 m werden Sie mit einem unglaublichen Blick über das Fünfländereck und den Bodensee belohnt. Parken Sie in ca. 700 m Entfernung in Unterbilchen.

Aussichtspunkt Haldenhof

Großartige Aussicht über den Bodensee und Sipplingen.
Den Haldenhof (Restaurant und Pension) erreichen Sie wie folgt:

– aus Richtung Stuttgart, Singen, Stockach
– Autobahnausfahrt Stockach Ost
– bei Ortseingang Ludwigshafen in Richtung Bonndorf/Haldenhof abbiegen
– der Beschilderung folgen.

– aus Richtung Meersburg – Überlingen
– der B31 folgen
– Abfahrt Bonndorf
– in Nesselwangen der Beschilderung folgen

Aussichtsturm Hohenbodman

Herrlicher Ausblick über das Bodensee Hinterland mit Salem und Heiligenberg, den See und die Alpen. Am Ortseingang von Owingen, von Ernatsreute aus, fahren Sie rechts nach Hohenbodman. In der Nähe des Turmes befindet sich ein Parkplatz. Der Aussichtsturm befindet sich ganz in der Nähe vom Ferienhaus „Alte Brennerei“, sowie vom 4 Sterne Ferienhaus „Am Alten Stiftshof“.

Wasserturm Horn

Der Aussichtsturm mit Grillplatz, Tischen und Bänken, liegt auf der Halbinsel Höri in der Gemeinde Horn und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Familien. Vom Turm aus hat man einen fantastischen Panoramablick über den Untersee. Bei gutem Wetter sieht man auch die Alpen. Anfahrt siehe Google Maps.

Burgruine Hohentwiel

Ein lohnendes Aufflugsziel für Ihren Urlaub am Bodensee, spannend auch für Kinder. Die grandiose Aussicht entschädigt für den steilen Fußweg von etwa 30 Minuten durch einen artenreichen Bannwald (Naturwaldreservat).

hohentwiel

>> mehr zur Ruine Hohentwiel

Napoleonturm Hohenrain

In der Gemeinde Wäldi (Kanton Thurgau), etwa 5 km von Kreuzlingen/Konstanz entfernt, gibt es eine neue Aussichtsplattform. Der Turm eröffnet einen fantastischen Panoramablick über den Bodensee, die Vulkan- und Burgenlandschaft Hegau, Konstanz, Kreuzlingen, Allensbach, Birnau, Meersburg, die Insel Reichenau, sowie das Thurgauer Hinterland und die Schweizer Alpen.

napoleonturm

>> mehr zum Napoleonturm Hohenrain

Leuchtturm Lindau

Der südlichste Leuchtturm Deutschlands liegt direkt im Lindauer Hafen. Der Aussichtspunkt ist 33 Meter hoch – der Eintritt kostet 1,80 €. Tolle Aussicht über Lindau, Bregenz, den Bodensee und die Alpen.

Burgruine Altbodman

Die Burgruine Altbodman liegt auf einer Kuppe des Bodanrücks über dem Überlinger See. Die Ruine ist von der Bisonstube Bodenwald (rustikales Steakhaus mit Biergarten und Spielplatz) in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen. Die Zufahrt zur Bisonstube befindet sich etwa 1 km nach Liggeringen in Richtung Bodman. Vom Parkplatz oberhalb des Königweingartens in Bodman benötigen Sie etwa 40 Minuten zu Fuß. Toller Blick über den westlichen Bodensee und die anschließende Vulkanlandschaft Hegau.

Ruine Schopflen

Die Ruine Schopflen liegt an der Allee zur Insel Reichenau. Von der Beobachtungsplattform aus sieht man das Ermatinger Becken in der Schweiz mit seinen mannigfaltigen Wasservögeln. Ein Parkplatz befindet ca. 300 m von der Ruine entfernt.

Bismarckturm Konstanz

Zum Bismarckturm in Konstanz fahren Sie bis zur Bushaltestelle „Bismarcksteig“ und gehen von dort in 3-4 Minuten auf den Hügel zum Turm. Wunderbare Aussicht über Konstanz, Kreuzlingen, See und die Alpen.

Passendes Ferienhaus am Bodensee?

Hier finden Sie die schönsten Ferienhäuser und Ferienwohnungen für Ihren Urlaub am Bodensee.

Philipp Eden Trio in Konstanz

Der Jazzclub Konstanz präsentiert am Donnerstag den 28.09.2017 im Kulturzentrum K9 (Hieronymusgasse 3) um 20:30 Uhr das Philipp Eden Trio.

Philipp Eden Trio

Philipp Eden (p), comp), Xaver Rüegg (db), Vincent Glanzmann (dr)

Das Philipp Eden Trio mit Xaver Rüegg am Kontrabass und Vincent Glanzmann am Schlagzeug spielt zeitgenössischen Jazz mit viel Gespür für klangliche und formale Ästhetik. Unprätentiös öffnet es die Spannweite zwischen Klassischer Musik, Avantgarde und populären Stilistiken, ohne ?dabei ?die Modernismen des Jazz zu verlassen. Rhythmische Kleinstprozesse wechseln sich mit aktuellen Kompositionstechniken ab. Fast selbstverständlich nimmt das Trio die Spur von von Paul Bley bis Craig Taborn für seine eigene Perspektive auf. Das verleiht ?ihm etwas Zeitloses und gleichermassen Visionäres, nämlich jenen eigenständigen und zugleich universellen Charakter, den alle grosse Musik innehat.

Reservierungen bitte unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

Geschichte der Bodenseeregion im SWR

am Sonntag, den 27.08.2017, um 20:15 Uhr zeigt der SWR einen 90-minütigen Dokumentarfilm über die Geschichte der Bodenseeregion.

bodenseegeschichten

Sehnsuchtsort und geistiges Zentrum
„Bodenseegeschichten“

Der Bodensee ist eines der beliebtesten Ferienziele Deutschlands. „Von Gott verwöhnt“ scheint die Region zu sein: Frei schweift der Blick über das Wasser zu den Alpen. Palmen wachsen auf der Insel Mainau, Gemüsegärten, Obstbaumplantagen und Reben zeigen, wie günstig das Klima hier ist. Klöster und Kirchen sind Zeugen einer bedeutenden Vergangenheit. Tausend Jahre Geschichte prägen Landschaft und Menschen am „Schwäbischen Meer“ – dem Bodensee. Der Dokumentarfilm „Bodenseegeschichten“ von Günter Klein nimmt die Geschichte der Region in den Fokus. Ausstrahlung am Sonntag, 27. August 2017, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Vom Mittelpunkt der Welt zur vergessenen Region

Der Bodensee ist erst seit rund 200 Jahren ein Sehnsuchtsort für Reisende und Erholungssuchende. Davor galt er lange Zeit als „Winkel am Ende der Welt“, als tiefste Provinz, der See schien mehr Hindernis als Verbindung zu sein. Vergessen war, dass die Region einst als Wiege der europäischen Kultur galt, dass in den Klöstern St. Gallen und auf der Reichenau Zentren mittelalterlicher Geistigkeit bestanden. Konstanz war im 15. Jahrhundert sogar das größte deutsche Bistum. Auch die großen Handelsstraßen, die einst von Nord nach Süd, von Ost nach West über den See führten und den Reichtum der Region begründeten, gab es nicht mehr.

bodenseegeschichten

Geschichte erzählt in Geschichten

Die „Bodenseegeschichten“ erzählen die wechselhafte Geschichte des „Schwäbischen Meeres“ und der Bodenseeregion. Im Mittelpunkt stehen Menschen. Vergangenes, Typisches und das Besondere wird anhand ihrer Geschichten erzählt: Da gibt es Bruder Jakobus, Einsiedlermönch auf dem Ramsberg, bodenständig und dem Himmel nah; die Mitglieder der Familie Schächtle, seit Generationen Bauern im Tägermoos, die für ihre Landwirtschaft mehrfach täglich die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland passieren; Hermann Müller aus dem Thurgau, der Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Rebsorte züchtete und die Männer der Familie Röhrenbach, die diese dann auf die deutsche Bodenseeseite schmuggelten; Bruno Geiger, der älteste und wohl schnellste Bodensee-Fischer und seine Kollegin Heike Winder – und viele andere mehr.