Archiv der Kategorie: Bodensee News

Energiewende braucht Rückenwind!

Veranstaltung zur Energiewende in der Bodenseeregion
Sonntag, den 17. September, 16 Uhr, Festplatz Gerbewies, Donaueschingen, Friedrich-Ebert-Straße 31

Eine Woche vor der Bundestagswahl wollen wir gemeinsam für die Energiewende einstehen und zeigen, dass der Klimawandel eines der wichtigsten Themen unserer Zeit ist. Neben spannenden Vorträgen erwarten Sie Infostände der Initiatoren, Getränke und ein Grillstand.

energiewende

Als Redner erwarten Sie:

  • Dr. Joachim Nitsch – Anerkannter Energieexperte, energiewirtschaftlicher Berater dieser und der vergangenen Landesregierungen, Autor von Leitstudien des Bundes-umweltministeriums für den Ausbau der Erneuerbaren Energien
  • Dr. Gerhard Bronner – Vorsitzender des LNV (Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg e.V.)
  • Dr. Eva Stegen – Energiereferentin der EWS Elektrizitätswerke Schönau eG
  • Bene Müller – Vorstand solarcomplex

Info-Flyer zum Download

Geschichte der Bodenseeregion im SWR

am Sonntag, den 27.08.2017, um 20:15 Uhr zeigt der SWR einen 90-minütigen Dokumentarfilm über die Geschichte der Bodenseeregion.

bodenseegeschichten

Sehnsuchtsort und geistiges Zentrum
„Bodenseegeschichten“

Der Bodensee ist eines der beliebtesten Ferienziele Deutschlands. „Von Gott verwöhnt“ scheint die Region zu sein: Frei schweift der Blick über das Wasser zu den Alpen. Palmen wachsen auf der Insel Mainau, Gemüsegärten, Obstbaumplantagen und Reben zeigen, wie günstig das Klima hier ist. Klöster und Kirchen sind Zeugen einer bedeutenden Vergangenheit. Tausend Jahre Geschichte prägen Landschaft und Menschen am „Schwäbischen Meer“ – dem Bodensee. Der Dokumentarfilm „Bodenseegeschichten“ von Günter Klein nimmt die Geschichte der Region in den Fokus. Ausstrahlung am Sonntag, 27. August 2017, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Vom Mittelpunkt der Welt zur vergessenen Region

Der Bodensee ist erst seit rund 200 Jahren ein Sehnsuchtsort für Reisende und Erholungssuchende. Davor galt er lange Zeit als „Winkel am Ende der Welt“, als tiefste Provinz, der See schien mehr Hindernis als Verbindung zu sein. Vergessen war, dass die Region einst als Wiege der europäischen Kultur galt, dass in den Klöstern St. Gallen und auf der Reichenau Zentren mittelalterlicher Geistigkeit bestanden. Konstanz war im 15. Jahrhundert sogar das größte deutsche Bistum. Auch die großen Handelsstraßen, die einst von Nord nach Süd, von Ost nach West über den See führten und den Reichtum der Region begründeten, gab es nicht mehr.

bodenseegeschichten

Geschichte erzählt in Geschichten

Die „Bodenseegeschichten“ erzählen die wechselhafte Geschichte des „Schwäbischen Meeres“ und der Bodenseeregion. Im Mittelpunkt stehen Menschen. Vergangenes, Typisches und das Besondere wird anhand ihrer Geschichten erzählt: Da gibt es Bruder Jakobus, Einsiedlermönch auf dem Ramsberg, bodenständig und dem Himmel nah; die Mitglieder der Familie Schächtle, seit Generationen Bauern im Tägermoos, die für ihre Landwirtschaft mehrfach täglich die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland passieren; Hermann Müller aus dem Thurgau, der Ende des 19. Jahrhunderts eine neue Rebsorte züchtete und die Männer der Familie Röhrenbach, die diese dann auf die deutsche Bodenseeseite schmuggelten; Bruno Geiger, der älteste und wohl schnellste Bodensee-Fischer und seine Kollegin Heike Winder – und viele andere mehr.

Napoleonturm Hohenrain – grandioser Aussichtspunkt

In der Gemeinde Wäldi (Kanton Thurgau, Schweiz), etwa 5 km von Kreuzlingen/Konstanz entfernt, wurde im Mai 2017 eine neue Aussichtsplattform eingeweiht und eröffnet. Der Turm eröffnet einen fantastischen Panoramablick über den Bodensee, die Vulkan- und Burgenlandschaft Hegau, Konstanz, Kreuzlingen, Allensbach, Birnau, Meersburg, die Insel Reichenau, sowie das Thurgauer Hinterland und die Schweizer Alpen.

Napoleonturm

Das äußerst sehenswerte Ausflugsziel trägt den kaiserlichen Namen „Napoleonturm zu Hohenrain“ und ist eines der schönsten Aussichtspunkte am Bodensee. Beim Aufstieg auf den ca. 40 Meter hohen Holzturm entdecken Sie die regionale Geschichte der letzten 2000 Jahre, anhand von Texttafeln – verteilt über die 200 Treppen.

Der Eintritt ist kostenlos!

 

Der historische Turm “Belvédère zu Hohenrain“

Der Turm steht auf dem Hohenrain, ganz in der Nähe, wo Kaiser Napoleon III. bereits den “Belvedere zu Hohenrain” erbauen ließ.

Prinz Louis Napoleon, der spätere Kaiser Napoleon III., hat 1829 im Alter von 20 Jahren zusammen mit seinem Freund Charles Parquin vom Schloss Wolfberg den Bau des historischen Napoleonturmes initiiert. Der morsche Turm musste aber bereits nach 26 Jahren wieder abgerissen werden.

Unter www.napoleonturm-hohenrain.ch erfahren Sie alles Wissenswerte über den Turm und seine Region.

Anfahrt: Nehmen Sie von Konstanz aus die Schweizer Autobahn A7 Richtung Zürich. Gleich nach dem Tunnel verlassen Sie die A7 wieder (Kreuzlingen Süd) und fahren am nächsten Kreisel rechts. Anschließend geht es immer geradeaus bis Hohenrain 76, 8564 Wäldi, Schweiz.

Den Turm erreichen Sie auch über einen Wanderweg oder per Fahrrad auf der Seerücken-Route zwischen Wäldi und Helsighausen.

www.napoleonturm-hohenrain.ch

Reiseführer Vorarlberg, Bodensee

Freizeitführer für Familien Vorarlberg

Bodensee mit Kindern ReiseführerMit dem Freizeitführer für die ganze Familie steht dem Urlaub im Vorarlberg nichts mehr im Wege. Der Peter Meyer Verlag stellt rund 400 Familien-Aktivitäten und Adressen rund um den Bodensee vor.

Zu finden sind Freizeitaktivitäten in Lindau, Kressbronn, Friedrichshafen, Langenargen, auf der österreichischen und der Schweizer Seite.

Strandbäder, Radtouren, Schluchtwanderungen, Adlerwarten, Aquarien, Kinderspielprogramme, Hängebrücken, Waldlehrpfade im Hinterland von Bregenz oder die Schokoladenfabrik in Flawil – gute Tipps zur Einkehr, Tipps für Regenwetter, Wissenswertes wie Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Internetadressen oder auch die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hier ist für jeden etwas dabei – die Freizeitplanung wird kinderleicht und das Buch zu einem wertvollen Begleiter.

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Vorarlberg: Bregenzer Wald, Großem Walsertal, Arlberg, Montafon

Reisefuehrer Vorarlberg, BodenseeVorarlberg auf 228 Seiten – Hintergrundinformationen – Ausführliche Reise-Tipps – Tipps für Aktivurlauber – 138 Farbfotos, 16 historische Abbildungen – 15 farbige Stadtpläne und Übersichtskarten

Die Region Vorarlberg zwischen Bodensee, Allgäu und der Schweiz ist ein Geheimtipp für Wanderer und Genießer. Dieser Reiseführer stellt das Vorarlberg ausführlich vor, erläutert seine Geschichte und gibt zahlreiche reisepraktische Hinweise für Urlauber, Kulturinteressierte und Aktivtouristen.

Der Bregenzerwald, das Große Walsertal, der Arlberg, die Bodensee-Region und das Montafon bieten Erholung, eine gute Küche und spannende kulturelle Highlight abseits des Massentourismus.

Preis: 12,95 Euro
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Seenachtsfest Bodensee

Seenachtsfest Bodensee

Das Seenachtsfest in Konstanz am Bodensee ist das größte Seefeuerwerk in Europa und findet jedes Jahr im August statt. Der zweifache Pyrotechnik-Weltmeister Joachim Berner und sein Team zünden über 4.000 Feuerwerkskörper.

Das beeindruckende Feuerwerk ist die Hauptattraktion des Konstanzer Seenachtfests. Im unterhaltsamen Rahmenprogramm präsentiert Konstanz aber auch ab 15 Uhr unterschiedliche Bands auf sechs Bühnen – Wasserskifahrer, Feuerkünstler, Stelzenläufer und Comedy-Artisten, sowie ein spannendes Kinderprogramm auf der Seestraße. In „Klein Venedig“ treten verschiedene DJ’ s in Zusammenarbeit mit SWR und Radio 7 auf – die Gastronomiestände sorgen für das leibliche Wohl.

Weitere Veranstaltungen finden im Stadtgarten und in der Hafenstraße statt. Erwartet werden etwa 40.000 Besucher. Vor dem Seenachtsfest veranstaltet die Stadt traditionell 4 Tage lang die Konstanzer Sommernächte im Stadtgarten.

Bilder vom Konstanzer Seenachtsfest 2011
(Copyright: Hubl Greiner)

Das Seenachtsfest wird immer von Musik begleitet, welche das Seeufer mit 30.000 Watt beschallt – nicht jedermanns Geschmack – die musikalische Untermalung könnte man sich sparen, da sie durch den Lärm der Feuerwerkskörper sowieso nicht zu genießen ist.

Über 50 Gastronomiestände finden sich um die Konstanzer Bucht. Ein erlebnisreiches Familienprogramm mit Musik-Mitmach-Theater, einem großem Jahrmarkt, einer Puppenbühne, Bastelwerkstatt und Kinderschminken, etc. lockt Eltern und Kinder in die Seestraße. Auf der Hafenstraße lädt der Festmarkt zu einem Bummel am Bodensee ein.

Das Festgelände ist auf deutscher Seite eingezäunt. Für die Sicherheit sorgen private Security und Polizeibeamte der Bundes- und Bereitschaftspolizei, sowie der Schweizer Kantonspolizei.

Es besteht die Möglichkeit auf dem Flugplatz kostengünstig ein Zelt aufzuschlagen. Für die An- und Abreise zum Seenachtsfest gibt es Busse – die Deutsche Bahn sowie die Schweizerischen Bundesbahnen setzen Sonderzüge ein. Für die Fähre Meersburg-Konstanz gibt es ein Kombi-Ticket.

Archae-X Tage in Unteruhldingen

Die Musik-Gruppe „Romana Musica“ musizierte vor wenigen Tagen im Rahmen der „Archae-X Tage“ bei den Pfahlbauten in Unteruhldingen auf der Rekonstruktion einer Panflöte mit sieben Pfeifen, die 2003 in der Römersiedlung in Eschenz am Bodensee gefunden wurde. Das historische Instrument stammt ursprünglich aus der Zeit 200 bis 300 Jahre nach Christi.

Pfahlbauten Unteruhldingen

Noch älter ist das Orginal der bronzezeitlichen Flöte, die 1986 im Obersee bei Hagnau gefunden wurde. Sie wurde vermutlich 900 bis 800 v. Chr. gebaut. Die historischen Instrumente wurden von Dr. Thomas Olesch und der Archäologin Susanne Rühling gespielt.
Die Musiker der Gruppe „Musica Romana“ spielten Leier, Doppel-Oboe, Flöten und Schalmeien.

Der Museumsleiter und Archäologe Dr. Gunter Schöbel präsentiert mit diesen lebendigen Veranstaltungen Historisches in einer erlebnisreichen, unterhaltsamen Art. Hartmut Albrecht fungiert während der „Archae-X Tage“ als Show-Master, Schamane und Trommler. Zur Eröffnung zerlegte er zusammen mit Mathias Krauß einen Hirsch mit prähistorischen Messern.

Das Museum der Pfahlbauten Unteruhldingen ist das Größte und Älteste Freilichtmuseum in Europa und zählt jährlich etwa 300.000 Besucher.

Die Veranstaltungen der „Archae-X Tage“ gehen noch bis 6. August.

Weitere Infos unter www.pfahlbauten.de

Papst-Figur am Bahnhof in Konstanz

Letzten Freitag wurde der neue Bahnhof in Konstanz am Bodensee eröffnet. Der Bildhauer Peter Lenk hat zur Eröffnung eine Papst-Figur (2 m hoch und 700 kg schwer) in der Mobilitätszentrale installiert.

Papstfigur Konstanz

Die Bild-Zeitung schrieb daraufhin: „Jetzt gibt es Zoff: nackter Papst Benedikt XVI. in Konstanzer Bahnhof“

Die Stuttgarter Landsregierung drängt nun darauf, die vor drei Wochen aufgestellte Figur wieder zu entfernen. Hinter dem Begehren steht die Spitze der schwäbischen CDU, berichtete Lenk. Ministerpräsident Stefan Mappus verlangt die Entfernung der Skulptur. Andernfalls könne Konstanz nicht mit weiteren Landeszuschüssen für das bevorstehende Jubiläum „600 Jahre Konstanzer Konzil“ rechnen.

Auch Horst Frank, Oberbürgermeister von Konstanz, erklärte bei der Eröffnung: Die Papst-Skulptur im Bahnhof habe „Furore“ gemacht. Kunst könne Anstösse geben. Lenk sei ein Künstler, der „große Effekte“ habe, aber auf Dauer wolle Frank das nicht.

Die umstrittene Skulptur ist die Kopie einer Figur aus der «Imperia», einer 9 m hohen Skulptur, die sich seit 1993 in der Konstanzer Hafeneinfahrt dreht. Sie soll an das Konstanzer Konzil (1414-1418) erinnern und zeigt eine pompöse Prostituierte, die auf ihren erhobenen Händen zwei nackte kleine Männchen vorführt, eines geschmückt mit kaiserlichen Insignien, das andere mit einer päpstlichen Tiara.

Bereits die Installation der weithin sichtbaren Imperia vor 17 Jahren hatte einen Aufruhr ausgelöst. Heute gilt sie als Wahrzeichen der Konzilstadt Konstanz und ist eines der meistfotografierten Objekte der Stadt. Nun heult die konservative Presse aufs Neue, und ach so christliche Volksvertreter zeigen sich empört.

Wir haben uns die neue Klerikerskulptur angesehen und mal auf Volkes Stimme gehört. Offenbar ist das Volk hier durchaus kunstliebend. Wir sahen viele schmunzelnde Gesichter angesichts des geschmähten Päpstleins. Man verstehe das Theater nicht, hieß es …

Uns kostet die ganze Aktion ein herzhaftes Lachen und wir fragen uns, wie können erwachsene und gebildete Menschen im Jahre 2010 ernsthaft über eine Steinfigur streiten …

Das Streichen von Landeszuschüssen anzudrohen ist eigentlich ein Armutszeugnis. Wer sich heute mit modernen Methoden der Kommunikation und der Gesprächsführung auseinandersetzt, versteht die Steinfigur als kritisches Feedback, über das man sachlich diskutiert.

Lenk´s Steinfigur ist ein Mahnmal, ein konstrutives Feedback an unsere Gesellschaft – während des Konstanzer Konzil´s 1416 wurde der tschechische Reformator Jan Hus als Ketzer verbrannt, obwohl ihm von der Kirche freies Geleit zugesichert worden war.

Das Geschehene kann man nicht mehr ändern, aber man kann durch Kritik und Feedback eine Lösungsdynamik für die Zukunft initiieren.

Flüge Friedrichshafen – Berlin

InterSky stockt Winterflugplan um einen weiteren Flug auf und wirbt mit Aktionen für Flüge von Friedrichshafen nach Berlin. Reisende können ab Sonntag den 7.2.10 erstmals einen Flug um 11 Uhr ab Friedrichhafen und Ankunft um 12.35 Uhr in Berlin buchen. Der Flug aus Berlin startet um 13.05 Uhr und kommt um 14.40 Uhr in Friedrichshafen an.

Der kleine Anbieter von Billigflügen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Region Bern und die Region Friedrichshafen zu bedienen. Das Unternehmen mit Sitz in Bregenz fliegt Geschäftsreisende und Urlauber preisgünstig in deutsche Metropolen und nach Mittel- und Südeuropa.

Ab März 2010 bietet die Airline 4 Flüge am Tag von Friedrichshafen nach Köln/Düsseldorf an. An Bord erhalten die Passagiere Kaffe oder Tee und eine kleine Süßigkeit.

Städtereisen und Flüge mit Intersky

Sonderzüge am Schmotzige Dunschtig

Der wichtigste Tag der Fasnet in Konstanz ist der Schmotzige Dunschtig (11.2.2010). Heuer fahren zwei Sonderzüge die auswertigen Narren von Konstanz nach Singen.

Der erste Sonderzug fährt um 0:01 Uhr, der zweite um 2:00 Uhr vom HBF in Konstanz bis nach Singen. Wer dann noch unterwegs ist, kann den ersten fahrplanmäßigen Zug Richtung Singen um 4:41 Uhr nehmen. Die Züge halten an alle kleinen Bahnhöfen und können mit regulären Ticketpreisen benutzt werden.