Archiv der Kategorie: Bodensee News

Napoleonturm Hohenrain

In der Gemeinde Wäldi (Thurgau, Schweiz), etwa 5 km von Kreuzlingen/Konstanz entfernt, wird  Samstag, den 20. Mai die neue Aussichtsplattform „Napoleonturm zu Hohenrain“ eingeweiht und eröffnet.

Napoleonturm

Der historische Turm eröffnet einen fantastischen Blick über den Hegau, die Vulkan- und Burgenlandschaft am westlichen Bodensee, Allensbach, Konstanz und die Insel Reichenau.

Von 11.00 bis 14.00 Uhr versammeln sich geladene Gäste (Vereinsmitglieder und Sponsoren). Ab 14.00 Uhr ist der Turm für jedermann zugänglich. Für die Verkostung sorgt der Verein „Napoleonturm zu Hohenrain“ (bis ca. 17.00 Uhr).

Anfahrt: Nehmen Sie von Konstanz aus die Schweizer Autobahn A7 Richtung Zürich. Gleich nach dem Tunnel verlassen Sie die A7 wieder (Kreuzlingen Süd) und fahren am nächsten Kreisel rechts. Anschließend geht es immer geradeaus bis Hohenrain 76, 8564 Wäldi, Schweiz.

Reiseführer Vorarlberg, Bodensee

Freizeitführer für Familien Vorarlberg

Bodensee mit Kindern ReiseführerMit dem Freizeitführer für die ganze Familie steht dem Urlaub im Vorarlberg nichts mehr im Wege. Der Peter Meyer Verlag stellt rund 400 Familien-Aktivitäten und Adressen rund um den Bodensee vor.

Zu finden sind Freizeitaktivitäten in Lindau, Kressbronn, Friedrichshafen, Langenargen, auf der österreichischen und der Schweizer Seite.

Strandbäder, Radtouren, Schluchtwanderungen, Adlerwarten, Aquarien, Kinderspielprogramme, Hängebrücken, Waldlehrpfade im Hinterland von Bregenz oder die Schokoladenfabrik in Flawil – gute Tipps zur Einkehr, Tipps für Regenwetter, Wissenswertes wie Eintrittspreise, Öffnungszeiten, Internetadressen oder auch die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Hier ist für jeden etwas dabei – die Freizeitplanung wird kinderleicht und das Buch zu einem wertvollen Begleiter.

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Vorarlberg: Bregenzer Wald, Großem Walsertal, Arlberg, Montafon

Reisefuehrer Vorarlberg, BodenseeVorarlberg auf 228 Seiten – Hintergrundinformationen – Ausführliche Reise-Tipps – Tipps für Aktivurlauber – 138 Farbfotos, 16 historische Abbildungen – 15 farbige Stadtpläne und Übersichtskarten

Die Region Vorarlberg zwischen Bodensee, Allgäu und der Schweiz ist ein Geheimtipp für Wanderer und Genießer. Dieser Reiseführer stellt das Vorarlberg ausführlich vor, erläutert seine Geschichte und gibt zahlreiche reisepraktische Hinweise für Urlauber, Kulturinteressierte und Aktivtouristen.

Der Bregenzerwald, das Große Walsertal, der Arlberg, die Bodensee-Region und das Montafon bieten Erholung, eine gute Küche und spannende kulturelle Highlight abseits des Massentourismus.

Preis: 12,95 Euro
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Seenachtsfest Bodensee

Seenachtsfest Bodensee

Das Seenachtsfest in Konstanz am Bodensee ist das größte Seefeuerwerk in Europa und findet jedes Jahr im August statt. Der zweifache Pyrotechnik-Weltmeister Joachim Berner und sein Team zünden über 4.000 Feuerwerkskörper.

Das beeindruckende Feuerwerk ist die Hauptattraktion des Konstanzer Seenachtfests. Im unterhaltsamen Rahmenprogramm präsentiert Konstanz aber auch ab 15 Uhr unterschiedliche Bands auf sechs Bühnen – Wasserskifahrer, Feuerkünstler, Stelzenläufer und Comedy-Artisten, sowie ein spannendes Kinderprogramm auf der Seestraße. In „Klein Venedig“ treten verschiedene DJ’ s in Zusammenarbeit mit SWR und Radio 7 auf – die Gastronomiestände sorgen für das leibliche Wohl.

Weitere Veranstaltungen finden im Stadtgarten und in der Hafenstraße statt. Erwartet werden etwa 40.000 Besucher. Vor dem Seenachtsfest veranstaltet die Stadt traditionell 4 Tage lang die Konstanzer Sommernächte im Stadtgarten.

Bilder vom Konstanzer Seenachtsfest 2011
(Copyright: Hubl Greiner)

Das Seenachtsfest wird immer von Musik begleitet, welche das Seeufer mit 30.000 Watt beschallt – nicht jedermanns Geschmack – die musikalische Untermalung könnte man sich sparen, da sie durch den Lärm der Feuerwerkskörper sowieso nicht zu genießen ist.

Über 50 Gastronomiestände finden sich um die Konstanzer Bucht. Ein erlebnisreiches Familienprogramm mit Musik-Mitmach-Theater, einem großem Jahrmarkt, einer Puppenbühne, Bastelwerkstatt und Kinderschminken, etc. lockt Eltern und Kinder in die Seestraße. Auf der Hafenstraße lädt der Festmarkt zu einem Bummel am Bodensee ein.

Das Festgelände ist auf deutscher Seite eingezäunt. Für die Sicherheit sorgen private Security und Polizeibeamte der Bundes- und Bereitschaftspolizei, sowie der Schweizer Kantonspolizei.

Es besteht die Möglichkeit auf dem Flugplatz kostengünstig ein Zelt aufzuschlagen. Für die An- und Abreise zum Seenachtsfest gibt es Busse – die Deutsche Bahn sowie die Schweizerischen Bundesbahnen setzen Sonderzüge ein. Für die Fähre Meersburg-Konstanz gibt es ein Kombi-Ticket.

Archae-X Tage in Unteruhldingen

Die Musik-Gruppe „Romana Musica“ musizierte vor wenigen Tagen im Rahmen der „Archae-X Tage“ bei den Pfahlbauten in Unteruhldingen auf der Rekonstruktion einer Panflöte mit sieben Pfeifen, die 2003 in der Römersiedlung in Eschenz am Bodensee gefunden wurde. Das historische Instrument stammt ursprünglich aus der Zeit 200 bis 300 Jahre nach Christi.

Pfahlbauten Unteruhldingen

Noch älter ist das Orginal der bronzezeitlichen Flöte, die 1986 im Obersee bei Hagnau gefunden wurde. Sie wurde vermutlich 900 bis 800 v. Chr. gebaut. Die historischen Instrumente wurden von Dr. Thomas Olesch und der Archäologin Susanne Rühling gespielt.
Die Musiker der Gruppe „Musica Romana“ spielten Leier, Doppel-Oboe, Flöten und Schalmeien.

Der Museumsleiter und Archäologe Dr. Gunter Schöbel präsentiert mit diesen lebendigen Veranstaltungen Historisches in einer erlebnisreichen, unterhaltsamen Art. Hartmut Albrecht fungiert während der „Archae-X Tage“ als Show-Master, Schamane und Trommler. Zur Eröffnung zerlegte er zusammen mit Mathias Krauß einen Hirsch mit prähistorischen Messern.

Das Museum der Pfahlbauten Unteruhldingen ist das Größte und Älteste Freilichtmuseum in Europa und zählt jährlich etwa 300.000 Besucher.

Die Veranstaltungen der „Archae-X Tage“ gehen noch bis 6. August.

Weitere Infos unter www.pfahlbauten.de

Papst-Figur am Bahnhof in Konstanz

Letzten Freitag wurde der neue Bahnhof in Konstanz am Bodensee eröffnet. Der Bildhauer Peter Lenk hat zur Eröffnung eine Papst-Figur (2 m hoch und 700 kg schwer) in der Mobilitätszentrale installiert.

Papstfigur Konstanz

Die Bild-Zeitung schrieb daraufhin: „Jetzt gibt es Zoff: nackter Papst Benedikt XVI. in Konstanzer Bahnhof“

Die Stuttgarter Landsregierung drängt nun darauf, die vor drei Wochen aufgestellte Figur wieder zu entfernen. Hinter dem Begehren steht die Spitze der schwäbischen CDU, berichtete Lenk. Ministerpräsident Stefan Mappus verlangt die Entfernung der Skulptur. Andernfalls könne Konstanz nicht mit weiteren Landeszuschüssen für das bevorstehende Jubiläum „600 Jahre Konstanzer Konzil“ rechnen.

Auch Horst Frank, Oberbürgermeister von Konstanz, erklärte bei der Eröffnung: Die Papst-Skulptur im Bahnhof habe „Furore“ gemacht. Kunst könne Anstösse geben. Lenk sei ein Künstler, der „große Effekte“ habe, aber auf Dauer wolle Frank das nicht.

Die umstrittene Skulptur ist die Kopie einer Figur aus der «Imperia», einer 9 m hohen Skulptur, die sich seit 1993 in der Konstanzer Hafeneinfahrt dreht. Sie soll an das Konstanzer Konzil (1414-1418) erinnern und zeigt eine pompöse Prostituierte, die auf ihren erhobenen Händen zwei nackte kleine Männchen vorführt, eines geschmückt mit kaiserlichen Insignien, das andere mit einer päpstlichen Tiara.

Bereits die Installation der weithin sichtbaren Imperia vor 17 Jahren hatte einen Aufruhr ausgelöst. Heute gilt sie als Wahrzeichen der Konzilstadt Konstanz und ist eines der meistfotografierten Objekte der Stadt. Nun heult die konservative Presse aufs Neue, und ach so christliche Volksvertreter zeigen sich empört.

Wir haben uns die neue Klerikerskulptur angesehen und mal auf Volkes Stimme gehört. Offenbar ist das Volk hier durchaus kunstliebend. Wir sahen viele schmunzelnde Gesichter angesichts des geschmähten Päpstleins. Man verstehe das Theater nicht, hieß es …

Uns kostet die ganze Aktion ein herzhaftes Lachen und wir fragen uns, wie können erwachsene und gebildete Menschen im Jahre 2010 ernsthaft über eine Steinfigur streiten …

Das Streichen von Landeszuschüssen anzudrohen ist eigentlich ein Armutszeugnis. Wer sich heute mit modernen Methoden der Kommunikation und der Gesprächsführung auseinandersetzt, versteht die Steinfigur als kritisches Feedback, über das man sachlich diskutiert.

Lenk´s Steinfigur ist ein Mahnmal, ein konstrutives Feedback an unsere Gesellschaft – während des Konstanzer Konzil´s 1416 wurde der tschechische Reformator Jan Hus als Ketzer verbrannt, obwohl ihm von der Kirche freies Geleit zugesichert worden war.

Das Geschehene kann man nicht mehr ändern, aber man kann durch Kritik und Feedback eine Lösungsdynamik für die Zukunft initiieren.

Flüge Friedrichshafen – Berlin

InterSky stockt Winterflugplan um einen weiteren Flug auf und wirbt mit Aktionen für Flüge von Friedrichshafen nach Berlin. Reisende können ab Sonntag den 7.2.10 erstmals einen Flug um 11 Uhr ab Friedrichhafen und Ankunft um 12.35 Uhr in Berlin buchen. Der Flug aus Berlin startet um 13.05 Uhr und kommt um 14.40 Uhr in Friedrichshafen an.

Der kleine Anbieter von Billigflügen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Region Bern und die Region Friedrichshafen zu bedienen. Das Unternehmen mit Sitz in Bregenz fliegt Geschäftsreisende und Urlauber preisgünstig in deutsche Metropolen und nach Mittel- und Südeuropa.

Ab März 2010 bietet die Airline 4 Flüge am Tag von Friedrichshafen nach Köln/Düsseldorf an. An Bord erhalten die Passagiere Kaffe oder Tee und eine kleine Süßigkeit.

Städtereisen und Flüge mit Intersky

Sonderzüge am Schmotzige Dunschtig

Der wichtigste Tag der Fasnet in Konstanz ist der Schmotzige Dunschtig (11.2.2010). Heuer fahren zwei Sonderzüge die auswertigen Narren von Konstanz nach Singen.

Der erste Sonderzug fährt um 0:01 Uhr, der zweite um 2:00 Uhr vom HBF in Konstanz bis nach Singen. Wer dann noch unterwegs ist, kann den ersten fahrplanmäßigen Zug Richtung Singen um 4:41 Uhr nehmen. Die Züge halten an alle kleinen Bahnhöfen und können mit regulären Ticketpreisen benutzt werden.

Fasnacht im Fersehen – Narrenschiff

Die Fasnacht-Sendung „Narrenschiff“ wird am Donnerstag, den 12. Februar, aus Friedrichshafen am Bodensee übertragen.

Die Sendung wird dieses Jahr zum zehnten Mal im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen stattfinden und wartet mit vielen Akteuren auf. Für eine ausgelassene Stimmung sorgen u.a. der Kabarettist Oliver Sauer alias “De Molli” und die “Feuerio Carnevalsgesellschaft” aus Mannheim, sowie ein Schautanz des “KTSC Lauda”, die “Trauerweiber” aus der Pfalz und der “Musikprofessor”.

Die Kurzfassung ist am Montag, 16. Februar, im ARD zu sehen. In voller Länge kann man die „Bütt an Bord“ am Montag, 23. Februar, im SWR erleben. Neben den Narren der badischen, schwäbischen und pfälzischen Fasnacht moderiert Gerhard Wiedmann das Narrenschiff. Die Bauchredner Roli Berner und Fred van Halen werden erstmals im Duett zu sehen sein.

Der wissenschaftliche Krimi

Der Libelle Verlag aus Konstanz hat den wissenschaftlichen Bestseller „Mönche am Bodensee“ neu aufgelegt. Der 2007 verstorbene Historiker Arno Borst schuf mit dem Buch ein Meisterwerk mit dem Thema „Mönche und Nonnen am Bodensee“. Das Buch erzählt erzählt von der ersten Besiedelung der Insel Reichenau und vom Leben der Benediktiner, Franziskaner, Kartäuser, Zisterzienser und Bettelmönche, ihren Träumen und Visionen, ihrem Alltag und der Gefahren.

Arno Borst: „Wenn wir begreifen wollen, wie das Land am Bodensee zu einem geistlichen Treffpunkt Europas wurde, müssen wir es nicht als das Ferienparadies betrachten, das heute vor uns liegt, sondern als die Wildnis, die vor 1400 Jahren den ersten Mönchen vorschwebte. Sie kamen von weit her, aus Irland und Frankreich, und was sie suchten, war keine Heimat, sondern ein Exil, in dem sie mit Gott und ihrer Seele allein sein könnten. Hier fanden sie einen unheimlichen See; über ihm Stürme und Nebel, in seiner Tiefe Wasserteufel. Und sie fanden einen Urwald ohne Wege, in den Ebenen Bären und Schlangen, auf den Bergen Wetterhexen.“

Arno Borst war ein wichtiger Historiker des 20. Jahrhunderts. 1968 bekam er den Lehrstuhl für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Konstanz. Seine Vorlesungen über das Mittelalter am Bodensee waren ein wichtiger Beitrag zur Etablierung der jungen Universität.

Mönche am Bodensee

Mönche am Bodensee

„Hier bauten die Mönche seit dem siebten Jahrhundert Einsiedeleien. Allmählich rodeten sie den Urwald, betrieben Ackerbau und Viehzucht, züchteten sogar Heilkräuter und Rassepferde. Die Benediktiner zogen alemannische Bauern an, die von ihnen Glaubensernst und Arbeitseifer lernten. Der Bodensee selbst wurde zur Brücke zwischen den Menschen. Gemeinsam bändigten sie die materielle Not und schufen geistig geprägte Siedlungen; da gediehen das Totengedenken und der Geist von Kunst und Wissenschaft“, sagt Arno Borst.

Das Buch „Mönche am Bodensee“ erschien 1978 das erste Mal.

Presse
„Das wissenschaftiche Werk liest sich wie ein Krimi“ Monika Dörr.
„Fesselnder, anschaulicher, analytischer kann man diese versunkene Epoche nicht Schildern. Ein Meisterwerk“ Manfred Papst in der NZZ

Arno Borst
Arno Borst studierte von 1945 bis 1951 an der Georg-August-Universität Göttingen und Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte 1951 in Göttingen mit einer Arbeit über die Katharer zum Dr. phil.. Danach ging Borst an die Universität Münster, wo er 1957 habilitierte.

1961 war er in Münster als Professor tätig und 1962 ging er als Professor an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 1968 wechselte er an die Universität Konstanz. Von 1987 bis 1990 war er Inhaber der Stiftungsprofessur des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft in Konstanz. 1969 bis 1970 war Borst Prorektor der Uni Konstanz.

Mönche am Bodensee
680 S., gebunden, 59 farbige Abbildungen
Libelle Verlag (Verleger Ekkehard Faude)

Euro 29,90 [D] / 30,70 [A] / Fr 49,– (Subskriptionspreis bis 31. März 2010)
danach Euro 34,80 [D] / 35,80 [A] / Fr 58.–
ISBN: 978-3-905707-30-4

Mehr unter: http://www.libelle.ch/backlist/905707304.html