| Äpfel vom Bodensee | ||||||||||||||||||||||||
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Äpfel vom BodenseeDie Bodenseeregion ist die zweitgröße Anbauregion für Äpfel in Deutschland. Hier werden über 20 verschiedene Apfelsorten kultiviert. Für die Qualität der Äpfel bietet das warme Klima am Bodensee ideale Bedingungen. Der Bodensee-Apfel schmeckt hervorragend und ist durch die kontrollierten umweltschonenden Anbaumethoden sehr gesund. Das Aroma der Äpfel ist vielfältig – von sauer bis süß, von mild würzig bis herb. Jährlich werden über 200.000 Tonnen Obst rund um den Bodensee geerntet. Ein großer Teil davon sind Äpfel! Der Apfel ist eine der bevorzugten Obstsorten vom Bodensee. Er ist ein idealer Durstlöscher, ein ausgezeichneter Energiespender und er beinhaltet viele Vitamine. Zu den beliebtesten Apfel-Sorten am Bodensee gehören Jonagold, Elstar, Idared, Gala, Cox-Orange oder Boskop. Der Elstar schmeckt würzig und angenehm süßsauer. Er empfiehlt sich zum frischen Verzehr, als Tafelapfel oder als Kuchenbelag und für Salate. Der Jonagold besitzt einen süßlich-feinsäuerlicher Geschmack. Er eignet sich gut zum frischen Verzehr, sowie zum Kochen und Backen. Der Jonagold ist wegen seiner Süße auch bei Kindern sehr beliebt. Die Sorte Cox-Orange schmeckt süssfruchtig und würzig mit einer feinen Säurenote. Er ist begehrten Rohstoff für die Herstellung von Saft und Obstlern. Die Erntezeit am Bodensee beginnt Anfang August. Durch die Sortenvielfalt und die gute Haltbarkeit der Lagersorten kann man die Äpfel vom Bodensee das ganze Jahr über genießen. Aufgrund seiner Vielseitigkeit wird der Apfel entweder pur, als Salat oder in süß-sauren Gerichten verzehrt, oder zu Mus, Essig, Schnaps, Most, Kuchen, etc. verarbeitet. Wir empfehlen den Apfel-Kauf vom Bio-Bauern. Erstklassiges Obst und einen ausgezeichneten Bio-Williams aus eigenem Bio-Obstbestand gibt es bei der Ostbaumeisterin Birgit Mäckle in Oberreitnau bei Lindau. Ökologie, Qualität und Genuss gehören für hier zusammen. Sie führt ausschließlich Ware aus kontrolliert biologischem Anbau (Bioland). Das Bodenseeobst-Museum Das 2004 eröffnete Bodenseeobst-Museum ist in der Scheune des bäuerlichen Gehöfts "Petershauser Hof" bei Frickingen untergebracht. Die Ursprünge des Petershauser Hofes finden sich bereits im Jahr 1591. Er gehörte ursprünglich zum Kloster Petershausen. In dem Museum wird der Obstanbau am Bodensee vorgestellt. Die Geschichte des Obstanbaus am Bodensee läßt sich bis zu den Funden der Pfahlbausiedlungen vor etwa 5000 Jahren zurückverfolgen. Der Besucher erfährt wie damals Obst angebaut und verarbeitet wurde, wie der Markenbegriff Bodenseeobst sich im Laufe der Zeit etablierte und wie die heutigen Obstanlagen entstanden. Bodensee-Obstmuseum |
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