Romanshorn
Wer den Bodensee wirklich „groß“ erleben will, ist hier richtig.
Die Stadt ist kein Ort für Postkarten-Kitsch, sondern für Menschen, die Weite, Ruhe und echten See mögen. In der Schweiz, am südlichen Ufer des Bodensees gelegen, dort wo der See am breitesten ist (16 km), fühlt sich alles ein bisschen größer an: der Horizont, der Himmel, die Gedanken.
Tipp: Wenn du am Bodensee das Gefühl von „offenem Wasser“ suchst – Romanshorn ist einer der besten Plätze dafür. Besonders abends, wenn die Sonne langsam hinter dem deutschen Ufer verschwindet.
Ferien in Romanshorn – Bewegung mit Seeblick
Radfahren & Wandern: Romanshorn ist idealer Startpunkt für entspannte Touren entlang des Sees oder ins sanfte, grüne Thurgauer Hinterland. Kaum Steigungen, viel Landschaft.Die Stadt liegt im Thurgau in der Ostschweiz. Rund 9.000 Einwohner, viel Horizont, wenig Hektik.
Inline-Skaten direkt am Wasser: Eine der längsten und angenehmsten Strecken am Bodensee – flach, breit, mit Wind im Gesicht.
Am Seeufer kannst du baden, direkt im Wasser entspannen oder ins familienfreundliche Seebad gehen.
Weitere Freizeitmöglichkeiten gibt’s reichlich: Angeln, Segeln, Surfen, Tauchen, Tennis, Wasserski, Tischtennis, Reiten, Minigolf – nichts Lautes, nichts Aufgesetztes. Einfach da.
Ein Ort mit Geschichte
Die ersten Spuren von Romanshorn reichen bis ins Jahr 779 zurück. Auf einer Anhöhe über dem Hafen liegt die Kirche St. Maria, Petrus und Gallus, deren Ursprünge in diese frühe Zeit datiert werden. Über Jahrhunderte hinweg wurde sie umgebaut und erweitert, heute prägen vor allem gotische Elemente ihr Erscheinungsbild. Lange Zeit gehörte Romanshorn zum Kloster St. Gallen – ruhig, landwirtschaftlich, überschaubar.
Hafen, Eisenbahn und die große Bewegung
Durch den Bau des Hafens – dem größten Hafen des Bodensees gemessen an der Wasserfläche – begann Romanshorns Rolle als Verkehrsknotenpunkt.
1855 wurde die Bahnverbindung nach Zürich eröffnet – im selben Jahr startete auch etwas Besonderes: die Trajektfähre nach Friedrichshafen. Diese Eisenbahnfähre transportierte ganze Güterwagen über den Bodensee. Technikgeschichte auf Wasser.
Heute verkehren auf dieser Strecke regelmäßig Auto- und Passagierfähren, die die 16 Kilometer breite Stelle des Obersees überqueren – ein ruhiges, eindrucksvolles Stück Bodensee-Alltag.
Tipps
Romanshorn ist kein Ort für laute Attraktionen. Es ist ein Ort für Weite statt Enge, Bewegung ohne Druck, Geschichte, die funktioniert und einen Bodensee, der hier wirklich See ist.
Tipp: Eine Fährüberfahrt ist hier kein Transport, sondern eine kleine Seereise. Besonders bei Wind oder Abendlicht. An klaren Tagen reicht der Blick nach Norden zum deutschen Bodenseeufer oder nach Süden zu den oft noch schneebedeckten Alpengipfeln.
Tipp: Ein Spaziergang am Hafen lohnt sich nicht nur wegen der Fähren – hier spürt man, wie sehr Romanshorn schon immer ein Ort des Unterwegsseins war.
Romanshorn liegt im Thurgau in der Ostschweiz. Rund 9.000 Einwohner, viel Horizont, wenig Hektik. Wir wünschen Euch einen erholsamen Urlaub am Bodensee.