Archiv der Kategorie: Musik

40. KONSTANZER JAZZHERBST

Mi. 23. bis Sa. 26. Oktober 2019

Der diesjährige Artist in Residence, David Helbock, gilt als einer der besonders aufregenden Pianisten des jungen Jazz aus Europa. Wenn der Vorarlberger spielt, erlebt man Neues. Und es ist nie verkopfte Musik, sondern eine, die Kopf und Körper mitreißt. Spannend auch das Programm der anderen Festival-Ensembles, in dem große Namen wie Charles Mingus, Robert Wyatt und John Williams aufleuchten.

An vier Tagen werden 10 Ensembles präsentiert.

Mi 23.10.19, 20:00 h,
Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
DAVID HELBOCK’S RANDOM/CONTROL (A)
David Helbock (p), Johannes Bär (tb, tuba u.a.), Andreas Broger (sax, cl, fl)

Mehr als zwei Dutzend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser. Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte.

Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt – die Band klingt immer wie Random/Control – eine Achterbahnfahrt der Gefühle – Musik fürs Ohr und Spannendes fürs Auge. Schon 2010 haben die drei uns begeistert.

JOHN HOLLENBECK’S CLAUDIA QUINTET (USA)
Chris Speed (cl, tsax), Red Wierenga (acc, p), Drew Gress (b), Matt Moran (vib), John Hollenbeck (dr/comp)

Es ist eines der musikalisch außergewöhnlichsten Ensembles der New Yorker Szene – vielleicht das unverwechselbarste, das die Stadt derzeit zu bieten hat. Mit einer charismatischen Gratwanderung zwischen Jazz, Minimal Music und durchaus auch Folklore zeigt die Band, wie Jazz abseits der Tradition klingen kann. Die ungewöhnliche Instrumentierung – neben Saxophon auch Vibraphon und Akkordeon – ermöglicht, in Kombination mit der hochkarätigen Besetzung, eine faszinierende Klangmischung. Und das Claudia Quintet – benannt nach dem dienstältesten Fan – ist in seiner intellektuell stimulierenden Art unvergleichlich.

Do 24.10.19, 20:30h, K9, Hieronymusgasse 3
I AM THREE, MINGUS, MINGUS, MINGUS (D)
Silke Eberhard (asax), Nikolaus Neuser (tp), Christian Marien (dr)

„In other words: I am three“. Mit diesen Worten beginnt Charles Mingus seine Autobiografie. Silke Eberhard, Nikolaus Neuser und Christian Marien spielen Mingus’ Musik und zeigen, dass sie zeitlos und in ihrer Interpretation ein höchst zeitgenössisches Statement ist. Das Kollektiv I Am Three arbeitet auf die gleiche Weise wie Mingus in seinen Ensembles: gespielt wird ohne Noten, auswendig, nach Gehör. Jeder Musiker kennt alle Stimmen und ist in der Lage, die Musik im Moment zu arrangieren. So musizieren sie in der Tradition von Charles Mingus: risikoreich und voller Spielfreude.

MAX ANDRZEJEWSKI’S HÜTTE AND GUESTS playing Robert Wyatt (D,TUR)
Johannes Schleiermacher (sax, synth), Tobias Hoffmann (g), Andreas Lang (b),
Max Andrzejewski (dr, arr, voc), Cansu Tanrikulu (voice), Jörg Hochapfel (keys, git)

HÜTTE nach 2014 wieder bei uns mit der Musik von Robert Wyatt. Der Drummer und Sänger der Progressiv Rock-Band Soft Machine schuf nach einem schweren Unfall viele extrem kreative, wunderschön strange Avantgarde Pop Alben (in Mitarbeit von Brian Eno, Evan Parker uvm….). Mit den Gästen Cansu Tanrikulu am Gesang und Jörg Hochapfel an Keyboards und zweiter Gitarre wird HÜTTE die Lieblingsstücke öffnen und weiterführen…

Fr 25.10.19, 20:00 h, im Kunstverein, Wessenbergstr. 39
IMPRO-WERKSTATT in der aktuellen Ausstellung OTGO
Moderation: Silvana K. Figueroa-Dreher

DAVID HELBOCK SOLO
playing John Williams

Es gibt Musik, die lässt einen im Leben nicht mehr los. Sie berührt so stark, dringt tief in einen ein und bleibt unauslöschlich im Gedächtnis haften. Oft kommen außermusikalische Ereignisse hinzu, die sich mit dem Hörerlebnis verknüpfen und die Erinnerung noch fester zementieren. So erging es auch David Helbock als er das Kino für sich entdeckte und hier der Musik von John Williams begegnete, dem mehrfachen Oscar und Grammy prämierten US-amerikanischen Filmkomponisten. „Er begleitet mich bereits mein ganzes Leben. Ich bin ein großer Star Wars Fan und kann mich auch noch genau erinnern, wie ich als Kind unzählige Male den Film „E.T.“ gesehen und mit dem außerirdischen Wesen und seinen menschlichen Freunden mitgefiebert habe. Oder an „Jurassic Park“, mei…

DA/DA/DI (D, RO)
David Schuckart (p), Dirk Handreke (pc, electr), Daniel Kartmann (dr)

Da/Da/Di ist gelebte Spontaneität in improvisierter Dreisamkeit. Irgendwo zwischen Dada, speziellem Ausnahmefehler und Freejazz treffen hier Schlagzeug, Klavier und Computer zusammen und driften wieder auseinander. Weitere Hilfsmittel wie beispielsweise Schuhe, Zink, Analogsynthesizer oder Haarbürste sind selbstverständlich zugelassen. Mit den beiden Konstanzern David Schuckart und Dirk Handreke.

RARUM (UNTITLED) (D,DK)
Michael Thieke (cl), Dan Peter Sundland (eb), Daniel Schröteler (dr), Sascha Henkel (g)

„schütten ist ein akt, der zugleich eine anfängliche entschlossenheit und eine schließliche unentschlossenheit enthält: indem ich schütte, weiß ich, was ich tue, aber ich weiß nicht, was ich produziere.“ (roland barthes)

den akt des schüttens zelebrieren – hinwerfen – einwerfen – fragen, falten oder probleme aufwerfen und verhandeln um aussen- und innenräume, zwischen- und nebenräume zu schaffen, zu besetzen und zu beleben.

Sa 26.10.19, 14:00h Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
ZOING (NL, D) Familienkonzert ab 6 bis Ü80
Annelie Koning (Stimme), Carl Ludwig Hübsch (tuba, Stimme), Sascha Henkel (g, elect)

Drei MusikerInnen locken junge und junggebliebene HörerInnen mit Lieblingsklängen in den Wald frisch verwunschener Musik. Eine Reise durch zuckersüße, wundersame, schöne, wilde, erschreckende, ekelhafte, heruntergekommene und aufgedonnerte, uralte und ganz moderne Musik. Die echte und die falsche Schönheit im hemmungslosen Streit – ein Her und Hin zwischen Gesang und Gurren, zwischen Schrotthaufen und Wanderklampfe. Ein chaotisch-mitreißendes Tongewirr und zerbrechliche Klanggebilde. Songs, die keine sind. Tuben, deren Märsche sich längst ausgewalzt haben. Einsame Gitarreros, die sich erbarmen, das einzig wahre Liebeslied für euch zu weinen. Und immer wieder die Frage: Ist das deine Musik und wenn ja, warum eigentlich nicht?

Sa 26.10.19, 20:00h Wolkensteinsaal, Kulturzentrum am Münster
DAVID HELBOCK QUARTET (A)
David Helbock (p), Fillipa Gojo (voc, megaph), Johannes Bär (sousaph, tuba), Herbert Pirker (dr)

David Helbock hat für diesen Abend eine Band aus seinen Lieblings-Musikern und langjährigen Freunden zusammengestellt. Die Bregenzerin und jetzt in Köln lebende Sängerin Fillippa Gojo wurde 2014 wurde als erste Sängerin mit dem Förderstipendium der Stadt Köln für Jazz und improvisierte Musik, dem Horst und Gretl Will Stipendium, ausgezeichnet und erhielt 2015 den Neuen Deutschen Jazzpreis. Der Bregenzerwälder Johannes Bär ist ein langjähriger Mitmusiker von David Helbock in deren Band „Random/Control“ und feierte mit dem HMBC Erfolge in den Popcharts und Herbert Pirker am Schlagzeug ist ebenfalls ein langjähriger Partner von David.

LUKAS MANTEL SEXTETT (CH,USA)
Rafael Schilt (sax, cl), Matthias Spillmann (tp, flh), Leandro Irarragorri (fender rhodes), Travis Reuter (g), Xaver Rüegg (b), Lukas Mantel (dr, comp)

Vardah (Urdu: Die Rose), ein Zyklon, den Lukas Mantel 2017 in Chennai (ehem. Madras) miterlebt hat, ist hier Programm. Die Wucht der Musik ist kontrollierter und nicht so ungebremst wie der tropische Wirbelsturm, wild und unberechenbar bleibt sie unbedingt! Die virtuosen Musiker des Sextetts stellen sich ganz und gar in den Dienst der Kompositionen von Lukas Mantel, indem einerseits der Notentext belebt und beseelt wird, zum anderen sämtliche Solos und Improvisationen stets die grosse Form im Blick behalten. In alternierenden, kleinen und grösseren Instrumentengruppen kreiert das Sextet ein schlingpflanzenartiges, harmonisch-melodisches Gewebe, das sich stets organisch weiterentwickelt.

39. Konstanzer Jazzherbst

39. Konstanzer Jazzherbst vom 02.10. bis 06.10.2018

Kalle Kalima

In Doppelkonzerten gibt das Festival an fünf Abenden sieben Jazz-Formationen
und dem Streicher-Ensemble der Südwestdeutschen Philharmonie Gelegenheit,
ihren Beitrag zu neuen Entwicklungen im Jazz und der zeitgenössischen Musik
vorzustellen. Dieses Jahr steht der finnische Gitarrenvirtuose KALLE KALIMA
(*1973) als Artist in Residence im Vordergrund. Kalima ist im Folk, Rock,
Jazz, Klassik und Avantgarde zu Hause. Er wird beim diesjährigen Jazzherbst
Brücken bauen zwischen Jazz, freier Improvisation und Neuer Musik.

Kalle Kalima

Mit LUCAS NIGGLI wird er den Jazzherbst eröffnen. Im Festivalfinale trifft er auf den
derzeit angesagtesten deutschen Drummer Christian Lillinger (SWR-Jazzpreis
2017) und auf die Streicher der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Der
Festivalstart ist im K9, alle anderen Konzerte finden im Wolkensteinsaal des
Kulturzentrums am Münster statt.

Im zweiten Teil des Eröffnungsabends trifft Kalima dann ein „Klassisches“
Trio. RALF Kleinehanding, Meister zeitgenössischer Klassik, ist nicht nur
Komponist und Schlagwerker, Schlagzeuglehrer, Kammermusiker, Solist,
Orchestermusiker und Autor pädagogischer Schlagzeugliteratur, sondern auch
Veranstalter der High Noon-Konzertreihe für Neue Musik in Konstanz. Er
bringt 5 Miniaturen für Vibraphon, E-Gitarre und Schlagzeug mit. Zusammen
mit den Konstanzer Streichern ALEXANDER PILCHEN und BERENIKE DERBIDGE wird
er eigene Stücke zu Gehör bringen ? bevor alles in einer
Kollektivimprovisation endet.

Der zweite Abend beginnt mit dem Berliner Trio KLIMA KALIMA. Dieses
Ensemble steht für inspirierendes Zusammenspiel, bei dem Humor und Punk
nicht zu kurz kommen. Teil 2 des Abends dann mit LEILA MARTIAL BAA BOX (F).
In der Musik von Baa Box paaren sich Hybride musikalischer Traditionen mit
allgemein fröhlich-feierlichem Wagemut. Eine Energie, wie man sie
beispielsweise in der Rockmusik wiederfindet.

Mit dem LAURA SCHULER QUARTETT (CH) beginnt der dritte Festivaltag. In dem
Quartett der jungen Schweizer Geigerin aus Luzern ergänzen sich der selten
gespielte Moogbass mit akustischen und elektronischen Klängen von
‚Hyperactive Kid’. – Dann Teil 2 mit Roberto Negros DADADA (I/F). Die
Stücke des Trios sind liedhafte Miniaturen. Dem Spiel des Trios mangelt es
nicht an Spontaneität; es überrascht immer wieder durch intelligenten
Ideenreichtum. Nichts wird in die Länge gezogen und doch hat alles seine
Zeit.

Ihre Musik ist schräg, jazzig urständig und spielerisch sympathisch. Dem Duo
VERA KAPPELER PETER CONRADIN ZUMTHOR (CH gehört der vierte Festivaltag. In
Teil 2 bringt Christian Lillingers GRUND eigentlich zwei Bands auf die
Bühne. Mit Tobias Delius, Pierre Borel, Achim Kaufmann, Christopher Dell,
Jonas Westergaard, Robert Landfermann besetzt Lillinger die Instrumente
teilweise doppelt. Christian Lillinger sammelt Anregungen aus
verschiedensten Musikstilen und verdichtet sie zu einer neuen Grammatik. Er
gilt bei gilt mittlerweile bei Kennern, Kritikern und Musikerkollegen als
wichtige Stimme im zeitgenössischen Jazz.

Am Samstag dann das Festival-Finale mit KALLE KALIMA, CHRISTIAN LILLINGER
und RALF KLEINEHANDING. Zusammen bringen sie nochmals die fünf Miniaturen
zur Aufführung. Interessant ist dabei, wie anders sie mit einem anderen
Drummer klingen werden. Im Hauptteil führen KALLE KALIMA und das
STREICHERENSEMBLE DER SÜDWESTDEUTSCHEN PHILHARMONIE KONSTANZ zwei Stücke
auf, die für Kalima bzw. von ihm für diese Besetzung geschrieben wurden. Die
Leitung liegt bei HANNES REICH.

Zu allen Konzerten gibt es Links zu Online-Hörproben auf der Seite des
Jazzclubs Konstanz (www.jazzclub-konstanz.de)

Di 02.10.2018 K9 Kunst- und Kulturzentrum
20:30h KALIMA NIGGLI (FIN/CH)
KLEINEHANDING PILCHEN DERBRIDGE (D)

Mi 03.10.2018 Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
20:00h KLIMA KALIMA (FIN)
LEILA MARTIAL BAA BOX (F)

Do 04.10.2018 Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
20:00h LAURA SCHULER QUARTETT (CH/D)
ROBERTO NEGRO DADADA (I/F)

Fr 05.10.2018 Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
20:00h KAPPELER ZUMTHOR (CH)
Christian Lillingers GRUND (D/DK/F)

Sa 06.10.2018 Kulturzentrum am Münster / Wolkensteinsaal
20:00h KALLE KALIMA (FIN)
CHRISTIAN LILLINGER (D)
RALF KLEINEHANDING (D)
STREICHER DER SÜDWESTDEUTSCHEN PHILHARMONIE KONSTANZ
Leitung: Hannes Reich

Tickets
Pro Abend 28 € / 23 € ermäßigt / 15 € Mitglieder
Festivalpass 60 € / 48 € ermäßigt / 30 € Mitglieder
Reservierungen beim Jazzclub Tel. +49-7531-52639 oder
Info @jazzclub-konstanz.de

AUSSERDEM!
Der Jazzclub Konstanz wird 40! Das Jubiläum
wird von Do 29.11.18– Mo 3.12.18 mit verschiedenen Konzerten an diversen
Orten gefeiert.

Text: Wolf-Rainer Hentschel

Gossau Gospelchoir

Jazz um 5 vor 8te“, am 15. Dez. 2017 um 19.55 Uhr, im LE SUD Konstanz, Hussenstraße 28

Der Gossau Gospelchoir gehört seit fast dreissig Jahren zum festen Bestandteil der Schweizer Gospelszene. Hervorgegangen aus einem Musicalprojekt entwickelte sich der Chor unter der Leitung von Urs Leuenberger schnell zu einem der besten Gospelchöre im deutschsprachigen Raum.

Gossau Gospelchoir

Konzerte und Tourneen führten den Chor in die ganze Schweiz, nach Deutschland, Italien, England und sogar bis nach Dubai mit Auftritten im dortigen Fernsehen. Immer wieder arbeitet er mit dem in St. Gallen lebenden afroamerikanischen Jazz- und Gospelsänger Malcolm Green und der amerikanischen Gospelpianolegende Freddy Washington sen. zusammen.

Mehrere veröffentlichte CD’s zeugen von der beeindruckenden Klasse des Chores. Anlässlich des 25 jährigen Jubiläuns 2014 tourte der Chor in einem „Gospel & Big Band“-Projekt mit der professionellen Thomas-Biasotto-Big Band. Für diese Tournee entstand die letzte CD des Chores „American Gospel“,, die von keinem geringeren als Winnie Ley abgemischt wurde, der sonst bei den Produktionen von Marla Glen, Xavier Naidoo, den Söhnen Mannheims u. a. am Mischpult sitzt.

Stilistisch fühlt sich der Chor dem Contemporary Gospel verpflichtet, der eine grosse Bandbreite ans Stilen aufweist. Einflüsse aus Blues, Spiritual, Funk, Pop und Jazz prägen diese Musik, die doch ihre Wurzeln unverwechselbar im Glauben und der Musik der afroamerikanischen Kirchen hat. So umfasst auch das Repertoire auch weitgehend Stücke des „Black Gospel“ mit Ausflügen in Traditionals und Stücken aus der sehr lebendigen skandinavischen Gospelszene.

Überall wo der Gossau Gospelchoir reist er begeisterte Zuschauer mit. Klatschen, Schnipsen und mitsingen ist ausdrücklich erlaubt! Gospel ist Mitmachmusik! Edwin Hawkins, der Komponist des Welthits „O, happy day!“ hat einmal gesagt: „Gospelmusic is not a question of skin color. It’s a question of a spiritual soul“. Lassen sie überraschen, dass auch ein Schweizer Chor grooven, swingen & gospeln kann!

Bei „5vor8te“ tritt der Chor mit einer Auswahl seiner besten Sängerinnen & Sänger und einer dreiköpfigen Band auf.

Kemenche-Konzert

im Café Mondial Konstanz e.V.
am Sonntag, 17. Dezember 16-18 Uhr

Am 3. Advent haben wir ein Konzert der besonderen Art für euch im Café Mondial. Mehrzad Azamikia wird auf dem iranischen Streichinstrument Kemenche eine rasante Musik mit tiefem Verständnis der Alten Musik spielen.

Mehrzad

Begleitet wird er dabei vom Tablavirtuosen Florian Schiertz aus Konstanz, dem sudanesischen Musiker Mohamed Badawi (Ud, Gesang und Perkussion) und dem Kontrabassisten Viacheslav Grytsenko aus Kiew.

Mehrzad Azamikia wuchs in einer musikalischen Familie im Iran, in Isfahan, auf und stand mit 14 Jahren mit den besten Musikgruppen seiner Heimatstadt auf der Bühne. Er lernte in den Meisterklassen des iranischen Maestro Shervin Mohajer, gab gemeinsam mit ihm viele Konzerte und brachte mit dem Maestro Alben heraus.

Dieses Jahr war er auf seiner ersten Europatournee und trat deutschlandweit in 22 Städten mit Rüdiger Oppermann, Jatinder Thakur, Monja und Agus Wayhu Rhythm Explosion beim Festival der Weltmusik „Klangwelten“ auf.

Mitmusiker:
Mohamed Badawi – Oud, Percussion
Florian Schiertz – Indische Tabla
Viacheslav Grytsenko – K-Bass

Klaviertrio „Space Jump“ mit Fazil Say

Am 3.12. 2017 findet das zweite HighNoon Konzert im Studio der Südwestdeutschen Philharmonie statt (Konstanz, Fischmarkt 2).

Zu Hören sein werden das Klaviertrio „Space Jump“ von dem türkischen Konzertpianisten Fazil Say und mein neues Stück „Drei 11en“ für die gleiche Besetzung. Dazu kommen die Komposition „Kiss on Wood“ von dem Schotten James MacMillan für Violine und Klavier, ein Akkordeon Solostück von dem Amerikaner John Zorn und drei weitere Solostücke aus meinem Bleistift für Kleine Trommel, Vibraphon und Klavier.

Eröffnet wird das Konzert durch den obligatorischen Aperitif, diesmal für Violine, Cello, Klavier, Kleine Trommel, Becken und Akkordeon.

Fazil Say

Die ausführenden Musiker sind Christina Burchardt (Violine), Matthew Brooke (Cello), Kristín Kristjánsdóttir (Klavier), Ina Callejas (Akkordeon), Peer Kaliss (Kleine Trommel, Becken) und Ralf Kleinehanding (Vibraphon). Es wird bestimmt ein sehr spannendes und abwechslungsreiches Konzert.

Konstanzer Jazzherbst 2017

Das Jazzfestival am Bodensee findet von Mi. den 25.10. bis So. den 29.10.2017 statt.

Mi. 25.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3

SIMON NABATOV TRIO (USA/D/CH)

Simon Nabatov (p), Stefan Schönegg (db), Dominik Mahnig (dr)
Hörpobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=21&v=tQi4L00dun0

Daniel Erdmanns VELVET REVOLUTION (D, F, GB)

Daniel Erdmann (ts), Théo Ceccaldi (vl), Jim Hart (vib)
Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=12&v=6WftzjL6NvA

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Do. 26.10.2017
K9, Hieronymusgasse 3

FISCHER & DEUL (D)

Jörg Fischer (dr), Ingo Deul (dr)#
Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=jIQQzc8Z13k

GHOST TOWN (CH)

Joana Aderi (voc, electr, keys), Urs Vögeli (g, lap steel), Claude Meier (b, synth),
Lukas Mantel (dr)
Hörprobe: http://www.ghosttownmusic.ch/?page=video

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Fr. 27.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

ENSO (D/USA/NL)

Stefan Schönegg (b), Leonhard Huhn (as, ss, bcl),
Nathan Bontrager (vc), Etienne Nillesen (prep. snare dr)
Hörprobe: https://youtu.be/bdBHKPeFWKY

PETER EVANS SEXTET (USA)

Peter Evans (tp), Ron Stabinsky (p, synth), Sam Pluta (live electr), Tom Blancarte (b), Levy Lorenzo (perc, live electr), Jim Black (dr)
Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?v=w8BVzucicus

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Sa. 28.10.2017

Musikschule, großer Saal, Benediktinerplatz 6

BERND KONRAD zum 70sten

Bernd Konrad erhielt als erster Deutscher Musiker eine Jazz-Professur – er leitete die
Jazz-Abteilung in Stuttgart.

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So. 29.10.2017
Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal

Sascha Henkel OPTIONS / 8 ( D, CH, N)

Benjamin Weidekamp (reeds), Sebastian Strinning (reeds), Christoph Erb (reeds),
Silvio Cadotsch (tb), Marco von Orelli (tp), Dan Peter Sundland (b), Alex Huber (dr),
Sascha Henkel (comp, g)
Hörprobe: https://soundcloud.com/sascha-henkel/sets/options-8

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Eintrittspreise:
28 € / 23 € erm. / 15 € Mitglieder pro Abend
12 € / Mitglieder frei am Sa. 28.10.2017 BERND KONRADS zum 70ten
supergünstiger Festivalpass 60 € / 48 € erm. / 30 € Mitgl.
Kartenreservierungen unter Tel. 0049-7531-52639 oder
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Philipp Eden Trio in Konstanz

Der Jazzclub Konstanz präsentiert am Donnerstag den 28.09.2017 im Kulturzentrum K9 (Hieronymusgasse 3) um 20:30 Uhr das Philipp Eden Trio.

Philipp Eden Trio

Philipp Eden (p), comp), Xaver Rüegg (db), Vincent Glanzmann (dr)

Das Philipp Eden Trio mit Xaver Rüegg am Kontrabass und Vincent Glanzmann am Schlagzeug spielt zeitgenössischen Jazz mit viel Gespür für klangliche und formale Ästhetik. Unprätentiös öffnet es die Spannweite zwischen Klassischer Musik, Avantgarde und populären Stilistiken, ohne ?dabei ?die Modernismen des Jazz zu verlassen. Rhythmische Kleinstprozesse wechseln sich mit aktuellen Kompositionstechniken ab. Fast selbstverständlich nimmt das Trio die Spur von von Paul Bley bis Craig Taborn für seine eigene Perspektive auf. Das verleiht ?ihm etwas Zeitloses und gleichermassen Visionäres, nämlich jenen eigenständigen und zugleich universellen Charakter, den alle grosse Musik innehat.

Reservierungen bitte unter Tel. 0049-7531-52639 oder email hidden; JavaScript is required

Huebner Brothers feat. Richie Beirach

Jazzkonzert am Donnerstag, 27. Juli 2017, ca. 20:45 Uhr
in Geratsreute 7, 88273 Fronreute bei Ravensburg

Richie Beirach ist einer der großen Jazz-Pianisten unserer Zeit. Er spielte mit Stan Getz, Dave Liebman, Chet Baker, John Abercrombie und anderen. Beirach spielt mit seinen langjährigen Weggefährten Gregor und Veit Hübner.

beirach huebner

Jazz-Kenner freuen sich auf das lyrische Spiel des in Brooklyn aufgewachsenen Musikers. Es werden Stücke wie Elm, Pendulum oder Leaving zu hören sein, die ihn berühmt gemacht haben.

Besetzung:
Richie Beirach (Piano), Gregor Hübner (Violine), Veit Hübner (Bass), Patrick Manzecchi (Schlagzeug)